Jährliches Archiv: 2015

Soziale Architektur am Beispiel der Seniorenwohnanlage Schwanenhof in Eichstetten

Wie Stadtplanung und Architektur durch neue Ansätze und Wohnmodelle einer sich ändernden Gesellschaft Rechnung tragen können.

Unsere Gesellschaft verändert sich. Und mit ihr die Aufgabenstellungen an Politik, Planung und Architektur, die allen Bürgern ein menschenwürdiges und lohnenswertes Leben ermöglichen sollen. Bereits seit etlichen Jahren sinkt die Zahl der Gesamtbevölkerung, während gleichzeitig der Anteil älterer Menschen und damit auch der Betreuungs- und Pflegebedarf steigen.

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Bewohnbarer Stromspeicher

von Wolfgang Frey und Volker Joksch

Für die vergleichsweise kleine Universitätsstadt Freiburg sind die großen Themen klar gesetzt. Norbert Schmidt, Siemens- Niederlassungsleiter: „Ein Viertel der Gewerbesteuer stammt aus dem Gesundheitsbereich. Entsprechend stark sind wir hier auch mit unseren Lösungen vertreten. Die beiden anderen Großthemen sind Mobilität und Nachhaltigkeit. […]“

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Smart Grid: Wenn das Stromnetz mitdenkt …

Energiewende, regenerative Energie-Erzeugung und die damit verbundenen Problemstellungen bezüglich notwendiger Versorgungstrassen, Energiespitzen und der Ausfallsicherheit in der Stromversorgung sind seit Monaten in den Medien ein Thema. Und tatsächlich stammt bereits mehr als ein Viertel des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen, die je nach Tageszeit und Wetter unterschiedlich viel Energie produzieren. Hier einen Ausgleich zu schaffen, ist sicherlich eine der großen Herausforderungen der Energiewende.

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Wohnmodelle für das Alter

Der Bedarf an seniorengerechtem Wohnen steigt seit Jahren und wird weiter steigen. Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass es im Jahr 2032 etwa vierzig Prozent mehr Menschen geben, die älter als 65 Jahre sind, als noch im Jahr 2012. Für das Jahr 2060 wird prognostiziert, dass jeder Dritte 65 Jahre oder älter sein wird und vor allem der Anteil der über 80-jährigen an der Bevölkerung markant ansteigen wird. Damit steigt auch der Bedarf an neuen und alternativen Wohnformen, die dieser Entwicklung Rechnung tragen.

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Ökologisch dämmen

Energiesparen und die Steigerung der Energieeffizienz sind ein ganz entscheidender Baustein in der Energiewende und zum Erreichen der von der Regierung beschlossenen Klimaziele. Dies betrifft auch die Architektur und Bauwirtschaft. Denn die Bewirtschaftung von Gebäuden – Wohnhäuser, Mehrfamilienhäuser ebenso wie Gewerbeimmobilien – trägt wesentlich zum Energieverbrauch und damit auch zur Klimabelastung bei.

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Frey Architekten auf dem C.A.R.M.E.N.-Symposium

C.A.R.M.E.N.-Symposium : „Erneuerbare – Rohstoffe und Energie sicher und effizient“

Im Rahmen des 2-tätigen CARMEN-Symposiums wird Herr Jürgen Heller von Frey Architekten Freiburg über das Thema „Smart building – Intelligente Energieversorgung für eine nachhaltige Zukunft in der Stadt“ und dem Smart Green Tower referieren. (Vortrag: Dienstag, 07.07.2015 um 14:30 Uhr)

Die C.A.R.M.E.N. e.V. (Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk) mit Sitz in Straubing befassen sich mit Themen rund um nachwachsende Rohstoffe. Sie berät Unternehmen, Privatpersonen und Politiker, erstellt Marktstudien, Gutachten und Evaluierungen und betreut Projekte, die mit nachwachsenden Stoffen bauen. Die C.A.R.M.E.N. e.V. möchte damit die Öffentlichkeit sensibilisieren und den Technologie- und Informationstransfer beschleunigen.

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Studienprojekt der EFH Freiburg

Über zwei Semester (2014-2015) haben sechs Studierende der EH Freiburg insgesamt 17 Interviews durchgeführt – u.a. mit Bewohnerinnen und Bewohnern von Pro Scholare, um aus ihrer Sicht mehr über die bauliche sowie die „soziale Architektur“ im Haus, ihre Kontakte und die kulturellen Voraussetzungen im Stadtteil Rieselfeld, Barrieren oder auch die Erfahrungen mit dem Wohnkonzept zu herauszufinden. Zudem wurden sogenannte Experteninterviews geführt, bspw. mit der Lebenshilfe Breisgau, dem Anbieter ambulanter Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderungen und somit wesentlichem Kooperationspartner vor Ort. Am 7. Juli 2015 wurden alle Ergebnisse des Projekts öffentlich vorgestellt.

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Das Fünf Finger Prinzip der nachhaltigen Architektur

Eine moderne, nachhaltige Architektur muss sowohl ökologische als auch soziale Aspekte besonders berücksichtigen. Einerseits gilt es, durch ökologisch nachhaltige Konzepte im Bauwesen die hohe Belastung der Umwelt durch Ressourcen- und Energieverbrauch zu mindern. Andererseits sollte Architektur und Stadtplanung den sich ändernden Anforderungen gerecht werden, die durch eine alternde Bevölkerung in Deutschland entstehen.

Mit dem Fünf Finger Prinzip hat Architekt Wolfgang Frey ein ganzheitliches Konzept der nachhaltigen Architektur entwickelt, dass die neuen Anforderungen zusammenfasst und Lösungen bietet, die auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten tragfähig sind.

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Gleichstrom-Kopplung von Batterien

Leuchtturmprojekt: Ein neuer Wohn- und Gewerbeturm in Freiburg soll zu einem Leuchtturmprojekt für innovative gebäudeintegrierte Energiesysteme werden. Ein Beitrag auf Energy 2.0.

Wie das Zusammenspiel von erneuerbaren Energien mit Speichertechnologien sich mit Hilfe von Gleichstrom-Netzen (DC-Grids) optimieren lässt, war bei der Energy 2.0-OnTour-Veranstaltung am 18. Juni 2015 Thema von Dr. Thomas Aigle aus dem Fachvertrieb „New Market Segments“ der Siemens-Division Process Industries and Drives.

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Pilotprojekt „Holzhaus“: ökologische und soziale Konzepte weitergedacht

Die Idee: Ein Mehrfamilienhaus aus dem ökologischen, nachwachsenden Rohstoff Holz, das sowohl energieeffizient ist als auch in sozialer Hinsicht in seiner Nutzungsstruktur zukunftsweisend.

Die Umsetzung: Das Holzhaus im Freiburger Stadtteil Rieselfeld.

Mit dem Pilotprojekt „Holzhaus“ demonstrieren Frey Architekten, wie nachhaltige Architektur nach dem „Fünf Finger Prinzip“ von Wolfgang Frey in der Praxis umgesetzt werden kann. Das Holzhaus – wie der Name schon sagt – ist ein Gebäude, dessen Hülle ganz ohne Beton und Ziegel auskommt. Dies ist bislang sehr ungewöhnlich für ein mehrstöckiges Wohngebäude, verfolgt den Gedanken der Energieeffizienz jedoch konsequent weiter. Denn nicht nur der Energieverbrauch während der Nutzung, auch der Energiebedarf für die Herstellung der benutzten Baumaterialien und deren spätere Entsorgung schlägt sich auf die Gesamtenergiebilanz eines Gebäudes nieder. Ein wesentlicher Aspekt, der bei der Bewertung der tatsächlichen Energieeffizienz oftmals unterschlagen wird.

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