Die Ökonomie in der Architektur

Nur wenn Menschen es sich leisten können, wird es für sie nutzbar. Die Aufgabe für uns als Architekten und Planer ist es, angemessene Lösungen zu finden, um ein vorgegebenes Anforderungsprofil für Sie auch finanzierbar zu machen. Nicht das Gebäude ist in der Regel zu teuer, sondern die für die Realisierung vorgeschlagene Lösung. Der wahre Wert eines Gebäudes zeigt sich übrigens erst, wenn auch langfristige Kosten beachtet werden.

Die Formulierung präziser Fragen ermöglicht uns, das Anforderungsprofil konkret zu definieren. So gewährleisten wir, dass wir uns auf das Notwendige und Nutzbare konzentrieren und nicht durch überflüssige Maßnahmen Kosten produzieren.

Bauökonomie ist keine Wissenschaft, sondern ein Handwerk.

Controlling

Bauökonomie, die funktioniert: Über mehrere Jahre haben wir ein Kosten-Controlling entwickelt, um die Kosten wie budgetiert einhalten zu können. Dafür wurde ein eigenes System gewerkbezogener Baukosten-Indexzahlen aufgebaut.

Bezahlbarkeit

Günstige Baukosten garantieren günstige Refinanzierungskosten. Dies in Verbindung mit einer Mietausfallsicherung durch Bildung einer Solidargemeinschaft ermöglicht es auch finanziell schwachen Menschen, finanzielle Verantwortung für eine Immobilie zu übernehmen. Da das finanzielle Risiko minimiert ist, übernehmen Dritte die finanzielle Verantwortung und schaffen für sich eine nachhaltige Kapitalbildung. Damit werden langfristig günstige Mieten ermöglicht.

Finanzielle Modelle und Finanzierungskonzepte

Wir haben innovative, finanzielle Modelle entwickelt, um neue Wege zu gehen, die sonst nicht möglich gewesen wären. Ein Beispiel dafür ist pro scholare, eine genossenschaftsorientierte Vermietungsgesellschaft, die in Form einer Solidargemeinschaft die Vermietungsrisiken von Kleinanlegern kompensiert.