Energieversorgung von morgen: von Stromriesen und StartUps11.07.16

Immer mehr Verbraucher produzieren ihren eigenen Strom und speichern ihn im heimischen Stromspeicher oder im eigenen Elektroauto. Verbraucher werden so zu Produzenten und schließlich zum Stromversorger, so sehen dies verschiedene Szenarien zur Zukunft der Stromversorgung in Deutschland.

Agile StartUp-Unternehmen wie Lichtblick, Beegy und Buzzn treten gegen die großen Energiekonzerne an. Sie wollen am Strommarkt von morgen mitverdienen, indem sie Plattformen schaffen, über die kleine Stromproduzenten selbst entscheiden können, was mit der von ihnen erzeugten Energie geschieht. Einen Ausblick auf die Energieversorgung von morgen wagt ein aktueller Artikel auf Spiegel Online.

Hierin interviewt Autor Stefan Schulz Lichtblick-Chef Heiko von Tschischwitz und bespricht mit ihm seine Vision eines freien Strommarktes, in dem jeder mitmachen kann. „Wenn ich selbst Strom produziere“, sagt Tschischwitz, „ist dieser mein Eigentum. Ich sollte frei entscheiden können, was ich damit mache. Egal, ob ich den Strom meinem Nachbarn liefern oder ihn an ein Flüchtlingsheim spenden will. Oder ob ich ihn während meines Urlaubs Dritten über das Internet anbiete, so wie ich heute meine Wohnung an Dritte vermieten kann.“ Vergleichbar sei dies mit dem bereits bestehenden und erfolgreichen AirBnB im Hotelmarkt.

Damit Lichtblicks Vision Wirklichkeit werden kann, benötige es jedoch entsprechende Infrastruktur, z.B. in Form von Software und Plattformen wie sie Lichtblick aber auch andere StartUps entwickeln wollen. Auch müsse der Gesetzgeber die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen.

Den gesamten Artikel finden Sie hier.

Tag-It: Energieversorung, Strommarkt, Stromversorger, alternative Energien,  dezentrale Energieversorgung, EEG, Eneuerbare-Energien-Gesetz