Behindertengerechte, öffentliche Toiletten im Heidelberg Village17.07.16

Das neue Stadtentwicklungsprojekt der Bahnstadt in Heidelberg besticht durch die innovative Umsetzung ökologischer und sozialer Zielsetzung, mit der Idee eine hohe Lebensqualität für die Bewohner zu ermöglichen.

Die soziale Zielsetzung beinhaltet die Integration von Menschen mit Assistenzbedarf. So entstehen in der neuen Bahnstadt und vor allem im Heidelberg Village barrierefreie Wohn- und Gewerbeflächen.

Gleichzeitig wird im Erdgeschoss Heidelberg Village eine öffentliche Toilette entstehen, die ebenfalls den Anforderungen von Menschen mit Assistenzbedarf entspricht. Damit will der Bauherr und Projektentwickler Freie Liegenschaftsverwaltung GmbH von der Frey Gruppe die Integration und Rücksichtnahme auf alle Menschen ermöglichen.

Beispielbild

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Mit einer Größe von ca. 8 m² und dem komplett barrierefreien Zugang, gibt es genügend Raum für einen Rollstuhl und eine Hilfsperson. Eine klappbare Liege ermöglicht das bequeme Ankleiden und kann für kurze Pausen genutzt werden. Gleichzeitig werden genügend Haltegriffe, sowie ein Behindertengerechtes WC und ein Waschbecken mit Trocknungsmöglichkeit für die Hände vorhanden sein.

In der Bahnstadt Heidelberg entsteht so die zweite öffentliche, behindertengerechte Toilette und erweitert die Liste der stillen Örtchen im Zentrum. Die Idee alle 50-100m eine öffentliche Toilette zugänglich zu machen wird somit ein Stück weiter auf den Weg gebracht.

Auch in anderen Städten Baden-Württembergs wird durch das Projekt „Toiletten für alle“ vom Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. der Bau von behindertengerechten Toiletten gefördert. Die erste behindertengerechte Toilette, die unter diesem Motto fertiggestellt wurde, feierte am 25. Februar 2016 in Waldkirch Eröffnung. Weitere solcher Toiletten folgten u.a. in Stuttgart.