Eichplatz: Albert Speer und andere namhafte Architekten angefragt22.04.16

Jena. Die Eichplatz-Planungen gehen in eine neue Runde: Die Stadtverwaltung spricht jetzt fünf Planungsbüros an und fragt, ob sie den Rahmenplan für das Areal erstellen wollen. Die Bürgerempfehlungen („10 Gebote“) sollen in die Planungen einfließen. Das am besten geeignete Büro soll den Zuschlag bekommen. In der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses gab es dabei eine kleine Panne: Die Namen der Büros sollten eigentlich im nichtöffentlichen Teil genannt werden, um juristische Verwicklungen zu vermeiden. Die Vorlage mit der Auflistung lag aber dennoch auf den Tischen des Plenarsaals aus, so dass es mit der Nichtöffentlichkeit nicht so weit her war.

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Ergebnis der Rahmenplanungen wird vermutlich zum Jahresende 2016 ein städtebauliches Konzept sein. Dessen Vorgaben sind Grundlage bei der Suche nach Investoren für den ­Eichplatz. Mit dem Rahmenplan sind die zulässigen Bauhöhen möglicherweise noch nicht festgelegt.

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Kurz vor Redaktionsschluss erhielt die Redaktion dann doch noch ein Fax mit den Namen der vorgeschlagenen und vom Stadtentwicklungsausschuss bestätigten Büros. Der Absender war keiner der im Text genannten Personen. Die Büros heißen: l Albert Speer & Partner GmbH, Frankfurt/Main l Machleidt GmbH/Büro für Städtebau, Berlin l Pesch Partner Architekten Stadtplaner GmbH, Stuttgart l Wick & Partner Architekten Stadtplaner (Stuttgart) l Frey Architekten (Freiburg im Breisgau).

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