6. dena-Energieeffizienzkongress mit zuversichtlichem Ausblick auf Energiewende und Klimagipfel in Paris24.11.15

Mit einem zuversichtlichen Ausblick auf die Energiewende in Deutschland und den Klimagipfel in Paris ging der 6. dena-Energieeffizienzkongress zu Ende.

Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, eröffnete das Abschlussplenum mit einer Einschätzung der bevorstehenden Klimaverhandlungen. Im Gegensatz zu früheren Klimakonferenzen seien die Bereitschaft der Länder größer und die technischen Möglichkeiten konkreter.

Schon vor Beginn der Konferenz lägen Klimaschutzpläne von über 160 Nationen vor. Allein mit diesen Plänen ließe sich die Erderwärmung auf 2,7 Grad begrenzen. Das sei bereits ein großer Schritt, noch bevor überhaupt ein Vertrag unterzeichnet worden sei. In Paris werde es darum gehen, eine stabile Architektur für den langfristigen Prozess mit möglichst breiter Beteiligung festzulegen – und Raum für eine weitere Steigerung der Maßnahmen zu geben, so dass die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad begrenzt werden könne.

In der Frage der nationalen Klimaschutzziele verwies Flasbarth auf den Klimaschutzbericht 2050, der am 18. November im Kabinett verabschiedet wurde. Die meisten darin erwähnten Punkte seien schon in Arbeit. Inzwischen habe auch die zweite Phase der Energiewende in Deutschland begonnen: Nach dem Ausbau der erneuerbaren Energien stehen jetzt Energieeffizienz, intelligente Systeme und Innovationen im Vordergrund.

Weitere Informationen zum Thema:

http://www.dena.de/aktuelles/alle-meldungen/dena-kongress-aufbruch-in-die-zweite-phase-der-energiewende.html

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