Ansprache vom Ersten Bürgermeister von Heidelberg20.10.15

Ansprache von Herrn Bernd Stadel, Erster Bürgermeister von Heidelberg
zum Spatenstich am 15. Oktober 2015

Sehr geehrter Herr Frey,
sehr geehrter Herr Ziener,
werte Fachplaner,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EGH, der DSK
sehr geehrte Damen und Herren vom Bauhandwerk, Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung,
liebe Gäste und Vertreter der Presse!


Herzlichen Dank für die Einladung zum heutigen Spatenstich hier in der Bahnstadt anlässlich des Projektstarts für das „Heidelberg Village – Living Community“.

Zunächst einmal darf ich Grüße vom Ersten Bürgermeister, Herrn Bernd Stadel übermitteln, der leider kurzfristig verhindert ist und mich gebeten hat, ihn heute hier zu vertreten.
Dieser Bitte komme wirklich sehr gerne nach, denn das Engagement, das hier bei diesem Projekt in der Bahnstadt, von Ihnen Herr Frey und Herr Ziener und Ihren Unternehmen, eingegangen wird.
Das macht wirklich viel Freude!

Dieses Projekt ist eine sehr gelungene Interpretation der Vorgaben unseres Masterplans für diesen Teil der Bahnstadt, für die sogenannten „SE-Baufelder“ zwischen Langer Anger und Grüne Meile. Ihr und unser Ziel ist nicht weniger, als dass hier ein lebendiges, ein nutzungsgemischtes, ein urbanes Stadtquartier in einem ebensolchen Umfeld entstehen wird. Es soll ein besonderer Quartiersteil entstehen, welcher gleichermaßen durch seine bautechnischen Facetten als auch durch seinen inhaltlichen und gesellschaftlichen Charakter als nachhaltiger Lebensraum überzeugen kann.

Dies soll zum einen durch eine möglichst große Vielfalt an Bewohnern geschehen. So reicht der Wohnungsmix vom 1-Zimmer-Appartment bis zur großzügigen Stadtwohnung,
die den Ansprüchen eines 4- bis 5-Personen-Haushalts entspricht. Alle Wohnungen werden schwellen- bzw. barrierefrei zugänglich sein und über einen eigenen Balkon verfügen.
Damit entsprechen Ihre Ziele geradezu prototypisch den Zielen, welche die Stadt Heidelberg seit jeher in der Bahnstadt verfolgt.

Aber auch die Architektur hat es in sich und an sich: begrünte Doppelfassaden mit organischen Netzstrukturen, vertikale Gärten als grüne Tore im Bereich der Hauszugänge sowie private und halböffentliche Dachgärten sollen eine grüne Oase schaffen. Ganz sicher ist dieses Spezifikum aber ein abwechslungsreicher architektonischer Beitrag zur gestalterischen Vielfalt in der Bahnstadt und insofern hoch willkommen.

Gleiches gilt aber auch für die Nutzungen, die über das reine Wohnen weit hinausgehen werden:
Neben einem Café entstehen weitere kleine und mittlere Geschäftseinheiten, welche die angrenzenden Bereiche beleben werden. Und das vielfältige Ensemble an Begegnungsorten bietet beste Voraussetzungen für ein buntes nachbarschaftliches Miteinander. Abgerundet wird das Nutzungskonzept durch ein weitgefächertes Angebot an Service-, Pflege- und Betreuungsleistungen, die sowohl für Familien, als auch für ältere oder assistenzbedürftige Menschen angeboten werden sollen. Sie sehen: es ist nicht schwer ein „Fan“ dieses Projektes zu sein.
Und deshalb freue ich mich auch sehr,dass wir eine gute Kooperation hatten und das Projekt dann schlussendlich auch das förmliche Genehmigungsverfahren sicher durchlaufen konnte.
So fällt es mir heute nicht nur leicht mit Ihnen den Beginn dieses Bauvorhabens zu feiern, sondern es ist eine außerordentliche Freude, dass ich dem Vorhaben auch im Namen der Stadt Heidelberg alles Gute wünschen und mit auf den Weg geben darf.

 
Die Entwicklung des neuen Heidelberger Stadtteils Bahnstadt vollzieht sich nicht zuletzt durch Ihr Projekt also auch weiterhin
• mit großen Schritten, (man sieht es an den umfangreichen Bautätigkeiten im unmittelbaren Umfeld)
• in toller Qualität
• insbesondere auch im öffentlichen Freiraum
• und mit bundesweit beachteten Standards.

Zum guten Ende wünsche ich nun einen unfallfreien Verlauf der Bauarbeiten und freue mich bereits heute darauf, wenn wir hier im Heidelberg Village schon bald Ihre ersten Bewohnerinnen und Bewohner willkommen heißen können.

 
Alles Gute Ihrem Vorhaben!

 
Vielen Dank fürs Zuhören.
– Gerald Dietz, Leiter der Geschäftsstelle Bahnstadt, vertretend für den Ersten Bürgermeister Herr Bernd Stadel