Offizielle Einweihung der Schule Eichstetten21.01.16

Am Dienstag, 19. Januar 2016 fand die offizielle Einweihung nach dem Umbau der Schule in Eichstetten statt.

Die Planungen gehen auf das Jahr 2007 zurück. Verschiedene Alternativen zum Umbau der Schule sind geplant worden, damals noch unter dem Vorzeichen, dass Eichstetten mit Bahlingen zusammen eine Werkrealschule werden sollte.

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2011 wurde der erste Bauantrag gestellt, der endgültige Bauantrag wurde 2014 gefertigt. In der langen Geschichte des Gebäudes war der heutige Kinderbereich 1959 ein Fahrradabstellraum, bis 1961 waren die Flächen als Werkräume und bis 1995 für 2 Kleinkindgruppen genutzt. Die alte Treppe, über die der Zugang von der unteren Parkplatzebene zur Halle erfolgt ist, wurde mit der aktuellen Maßnahme rückgebaut, so dass die gesamte Nutzung der Schulhalle, Foyer und auch des Schulzugangs neu geordnet werden konnte. Dadurch wurde Flächenreserve neu nutzbar, deren Aktivierung einen wirklichen Mehrwert für den Schulkomplex geliefert hat. Aus den zwei Kleinkindgruppen konnten drei nun in deutlich attraktiverer Form gestaltet werden.

Die Abbrucharbeiten wurden im September 2014 begonnen und der Arbeitsbeginn im Foyer erfolgte Anfang Februar 2015.

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Insgesamt sind im Kinderspielbereich 480 qm neue Nutzung entstanden und im Foyer 450 qm. Der Umbau war bautechnisch extrem anspruchsvoll, weil die bestehende Statik vollständig umstrukturiert werden musste. Die Decke über der Kleinkindbetreuung war ursprünglich ein an einem Überzug aufgehängtes abgefangenes Tragwerk. Dieser Überzug musste rückgebaut werden, um im Hallenbereich eine durchgängige ebene Fläche zu erzeugen, so dass zwischenzeitlich die gesamte Konstruktion buchstäblich „in der Luft hing“.

Diese individuelle Planung ist den Eichstettener Bedürfnissen wie auf den Leib geschneidert. Dies ist nur möglich geworden, weil in vielen Arbeitskreissitzungen und vielen Gemeinderatssitzungen immer wieder Planungsoptionen diskutiert worden sind, um Verbesserungen, Optimierungen und kostengünstige Alternativen zu erarbeiten. Nicht die erste Planung ist die beste, sondern die am sorgfältigsten ausdiskutierte. Nachhaltigkeit wird in Eichstetten groß geschrieben und dieser Umbau ist das beste Beispiel, wie mit vorhandenen Ressourcen sorgfältig und damit sparsam umgegangen werden kann. Dieser engagierten Herangehensweise ist es zu verdanken, dass solch ein anspruchsvoller Umbau im Kostenrahmen bleiben konnte.

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Architekt Wolfgang Frey dankte allen Beteiligten, insbesondere den Mitgliedern der Arbeitskreise und den Damen und Herren Gemeinderäten, dass Sie in diesem Planungsprozess sich zum Wohle Eichstettens all die Mühe gemacht haben.

Baustellen, die so komplex wie diese Baumaßahme sind, brauchen einen Dirigenten, der alle Beteiligten immer wieder auf den gemeinsamen Weg bringt. Deshalb überreichte Architekt Wolfgang Frey dem Bürgermeister als sichtbare Anerkennung für seine hervorragenden, immerwährenden Bemühungen, alle Beteiligten in der richtigen Betonung zu Wort kommen zu lassen, einen Dirigentenstab.

Auf dass noch viele solche erfolgreichen Bauprojekte in Eichstetten durch Herrn Bruder begleitet werden können!

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