Publikation: Das Fünf-Finger-Prinzip15.01.15

Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Gestaltungswille und Anreiz: Das sind für den Architekten Wolfgang Frey die fünf Prinzipien der Nachhaltigkeit. Mit seinem Fünf-Finger-Prinzip macht er deutlich, dass eine isolierte Betrachtung von Einzelaspekten nicht ausreicht, dass vielmehr ein integraler Planungsansatz notwendig ist, um ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu bauen. In seinem Buch „Das Fünf-Finger-Prinzip“ beschreibt und illustriert Frey die Grundsätze nachhaltiger Architektur anhand von vielen Praxisbeispielen.

Publikation Wolfgang Frey Das Fünf Finger Prinzip

Das Fünf-Finger-Prinzip

Strategien für eine nachhaltige Architektur

Wolfgang Frey

ISBN 978-3-451-30387-6 | Verlag Herder 2010

Deutsch | Englisch | 256 Seiten | Format 22,3 x 26,2 cm

39,95 €

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Zu allen Zeiten haben die Menschen mit dem umgehen müssen, was ihnen zur Verfügung stand. Die Ergebnisse waren dann am besten, wenn die Eigenschaften der Materialien und Anforderungen an das Bauen genau zueinander gepasst haben. Heute würde man sagen: Ökologisch optimiert.

Die fünf Prinzipien zusammengefasst:

1. Ökologisch: (Die Ökologie)
Die Verwendung der Materialien, ihren natürlichen Eigenschaften entsprechend, in Verbindung mit moderner Bautechnik ist ökologisch nachhaltig und schafft dadurch einen ökonomischen Mehrwert.

2. Leistbar: (Die Ökonomie)
Nur wenn Menschen es sich leisten können, wird es für sie nutzbar. Die Aufgabe des Planers ist es, angemessene Lösungen zu finden, um ein vorgegebenes Anforderungsprofil finanzierbar zu machen.

3. Innovativ: (Der Gestaltungswille)
Wenn wir nur das tun, was wir bereits können, erreichen wir nur das, was wir schon erreicht haben. Es gilt, die Rahmenbedingungen soweit zu beeinflussen und zu erweitern, dass Gestaltungsfreiräume entstehen, in denen neue Lösungen realisiert werden können.

4. Integrativ: (Die Gesellschaft)
Nachhaltige Architektur schafft Lebensräume, in denen gesellschaftliche Integration stattfindet. Der Wille zum gesellschaftspolitischen Engagement und zur gemeinsamen Gestaltung eröffnet neue Chancen für eine aktive Gesellschaft.

5. Lohnend: (Die Anreizsysteme)
Ohne Motivationshilfen sind nachhaltige, innovative Lösungen nicht in die Realität zu überführen. Nur wenn die Aussicht lohnend ist, ist man bereit, über gewohnte Strukturen hinauszugehen und Neues zu wagen.

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