Smart Grid: Wenn das Stromnetz mitdenkt …18.08.15

Energiewende, regenerative Energie-Erzeugung und die damit verbundenen Problemstellungen bezüglich notwendiger Versorgungstrassen, Energiespitzen und der Ausfallsicherheit in der Stromversorgung sind seit Monaten in den Medien ein Thema. Und tatsächlich stammt bereits mehr als ein Viertel des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen, die je nach Tageszeit und Wetter unterschiedlich viel Energie produzieren. Hier einen Ausgleich zu schaffen, ist sicherlich eine der großen Herausforderungen der Energiewende.

Das intelligente Stromnetz – sogenanntes Smart Grid – hat daher zukünftig die Aufgabe Energie-Erzeugung und Verbrauch effizient miteinander zu verknüpfen. Vereinfacht gesprochen: Wird momentan noch überwiegend durch konventionelle Kraftwerke der Strom bedarfsgerecht erzeugt, ändern sich durch die dezentrale Einspeisung erneuerbarer Energien die Anforderungen an Stromerzeugung und Stromverbrauch. Nicht mehr die Nachfrage nach Strom steuert die Strom-Produktion, sondern die Nachfrage muss stärker dem Angebot an erzeugtem Strom aus regenerativen Energien folgen.

Im Smad Grid werden hierzu die Stromverbraucher wie Haushaltsgeräte und Produktionsanlagen durch intelligente Regeltechnik zeitlich nach dem tatsächlichen Stromangebot – abhängig z.B. von Wind und Sonnenscheindauer – gesteuert, ergänzt von entsprechender Technik zur Stromspeicherung.

Wie das Stromnetz von morgen aussehen könnte und was dies für Industrie und Konsumenten bedeutet, beschrieb kürzlich das Handelsblatt in einem ausführlichen Artikel auf seiner Internetseite: Wie das Stromnetz der Zukunft mitdenkt

Tag-It: Smart Grid, Energiesparen, erneuerbare Energien, intelligente Stromzähler