Wolfgang Frey auf dem 44. Martinstift-Symposium in Österreich15.10.16

Am 14.10.2016 veranstaltete das evangelische Diakoniewerk Gallneukirchen mittlerweile zum 44. Mal das Martinstift-Symposion im Brucknerhaus in Linz. Das Martinstift-Symposion zählt zu den traditionsreichsten und bedeutendsten Foren in Österreich und beschäftigt sich Rund um das Thema: Arbeit mit Menschen mit Behinderungen.

Diese Art der Plattform bietet nicht nur einen gemeinsamen Treffpunkt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie Schülerinnen und Schüler der österreichischen Behindertenhilfe, sondern zeichnet sich auch mit der Mitwirkung international bekannter Referentinnen und Referenten aus. Die Plattform bietet die Gelegenheit neue Herausforderungen und Entwicklungen in der Behindertenarbeit aufzugreifen und zur Diskussion zu stellen.

Wolfgang Frey auf dem 44. Martinstift-Symposium in Österreich

Wolfgang Frey auf dem 44. Martinstift-Symposium in Österreich

Wie wollen wir morgen leben? Raumplanung als Schrittmacher inklusiver Gesellschaften – mit dieser Fragestellung fing Dipl.-Ing. und Architekt Wolfgang Frey die Aufmerksamkeit der Teilnehmer vor Ort ein.

Einer der wichtigen zentralen Punkte in der Arbeit von Wolfgang Frey ist die ökologische und nachhaltige Architektur und Stadtentwicklung. Die Realisierbarkeit von hochwertiger Bautechnik in Passivhaus-Standard mit der Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum und Integration sozialer Aspekte macht Wolfgang Frey anhand seines Großprojektes „Heidelberg Village“ (Heidelberg Bahnstadt) deutlich. Dieses Projekt sticht durch seine durchgängige Barrierefreiheit, begrünte Fassaden, sowie durch Begegnungsräume für eine aktive Nachbarschaft hervor. Ebenfalls bietet es ein breitgefächertes Angebot an modernen Service-, Pflege- und Betreuungsleistungen.

„Der wirkliche Grund zu bauen ist, Lebensraum für Menschen zu schaffen – für alle Menschen“, betont Wolfgang Frey.

Er sieht die entscheidende Rolle der Architektur darin, Impulse und Möglichkeiten für die Bewohner zu schaffen: Wie kann die Architektur dazu beitragen, dass Menschen mit individuellen Bedürfnissen, unterschiedlicher Herkunft und Orientierung sich gemeinsam wohl fühlen und sich mit Ihrem Lebensraum identifizieren können? Seine Lösungsansätze präsentierte Wolfgang Frey ebenfalls im Vortrag.

Mit seinen Ideen und Umsetzungen bestrebt Wolfgang Frey den Menschen Möglichkeiten aufzeigen, wie jeder einzelne bereits im Hinblick auf die Zukunft und die Veränderungen selbst mitwirken kann, dass sich jeder mit seinem Lebendraum identifizieren kann.

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