Wolfgang Frey auf dem Demografiekongress 2017 in Berlin04.09.17

Mit mehr als 800 Entscheidern aus ganz Deutschland ist der jährliche Demografiekongress in Berlin der Leitkongress zur Gestaltung des demografischen Wandels, der Deutschland verändert. Die vier Themenfelder in 28 Foren des diesjährigen Kongresses beschäftigen sich mit bezahlbarem Wohnraum, gesunde Arbeitswelt, Pflege und Medizin sowie die kommunale Gestaltung in Zeiten, wo Städte ununterbrochenen Zuwachs finden.

Wolfgang Frey ist als Preisträger 2015 der Initiative „Deutschland – Land des Lebens“ ist zum dritten Mal als Referent geladen. Im Forum I – „Zu wenig Wohnraum – hilft mehr Flexibilität?“ referiert er über die Funktionen und Wichtigkeit der nachhaltigen Architektur, die den Menschen dient.

Wolfgang Frey auf dem Demografiekongress 2017 in Berlin

Die Architektur spielt eine entscheidende Rolle dem Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit, Geborgenheit und Heimatgefühl zu verkörpern. Die Gestaltung der Räume und Fassade dienen neben einer ansprechenden Optik primär der Funktion für den Menschen. Wenn die Gesellschaft und somit die Lebensumstände der Menschen sich rasant verändert, muss die Architektur den Veränderungen gewachsen sein. Der Lösungsansatz in Heidelberg Village der Frey Gruppe ist die Implementierung dörflicher Strukturen in städtischen Quartieren: ein gesunder Mix aus Gewerbeeinheiten und unterschiedlicher Wohnungsoptionen – vom Ein-Zimmer-Apartments, Familienwohnungen, behindertengerechte Wohnungen bis hin zu Pflege-WGs. Dadurch wird auf natürlicher Weise eine differenzierte, vielfältige Gesellschaft abgebildet ohne Ghettoisierung und Stigmatisierung. Die einladende Architektur ermöglicht Räume für alltägliche und ungezwungene Begegnungen.

Das Zusammenleben profitiert von einer sorgfältigen Begleitung in Form einer gesellschaftsorientieren Mietverwaltung, die für faire Mietpreise sorgt und eine gleichmäßig demografische Durchmischung verantwortet. Im Quartiers- und Bewohnerforum wird bürgerschaftliches Engagement gefördert und die Bewohner werden aktiv in gemeinschaftlichen Aktivitäten wie Grillabende einbezogen. Dadurch wächst ein Besitzbewusstsein ohne Eigentum. Die Bewohner adaptieren ihre Umgebung und fühlen sich engagiert und verantwortlich.

Inklusion und Integration im demografischen Wandel, hier: Malaktion in einer der Projekte der Frey Gruppe