Wolfgang Frey auf der Morgenstadt-Werkstatt des Fraunhofer-Institut IAO30.09.16

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO lud zum gemeinsamen Zukunft gestalten bei der Morgenstadt-Werkstatt vom 27. – 28.09.2016 nach Stuttgart ein.

Das übergeordnete Thema war dabei: die Städte von morgen nachhaltig und lebenswert gestalten – ein neuer Bauplan soll entstehen an dem alle Mitwirken können.

Mit Diskussionsrunden, Kreativ-Workshops, der Live-Entwicklung von Apps, Geschäftsmodellen oder dem Bau von ersten Prototypen bekamen nicht nur Unternehmen und Stadtvertreter sondern auch Studenten, Bürgerinnen und Bürger die Chance aktiv und vor allem gemeinsam die Stadt der Zukunft mit zu gestalten – ein neues Stadtkonzept kann nur funktionieren wenn alle Parteien, sowohl Unternehmen als auch Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen beteiligt sind.

Morgenstadt Werkstatt Fraunhofer IAO Wolfgang Frey ArchitektenArchitekt, Stadtentwickler und Visionär Wolfgang Frey nutzte am 27.09.2016 die Möglichkeit mit einem Impulsvortrag im Fraunhofer-Institut IAO in Stuttgart das Thema: Profitmaximierung durch Nachhaltigkeit: ein Widerspruch? – aufzugreifen und Gedankengänge anzuregen. In seinem Vortrag wies Wolfgang Frey, Freiburger Stadtplaner in 2. Generation, erfrischende Wege auf, wie man Architektur, Projektentwicklung, den Einsatz nachhaltiger Materialien und die Integration der Bewohnerschaft zu einer funktionierenden Einheit verbinden kann. Eines der Konzepte für nachhaltiges und gesamtwirtschaftliches Wirtschaften ist die Trennung von Besitz und Eigentum. Als Beispiel diente hier Wolfgang Freys pro scholare-Konzept.

Das pro scholare- Konzept zeigt auf, wie solch ein soziales Konzept einerseits die aktive Kommunikation und Problemlösung betreibt, und andererseits verfolgt Sie das Ziel die soziale Durchmischung der Bewohnerstruktur des Hauses gezielt zu steuern – die Bewohner fühlen sich somit für Ihr Wohnumfeld verantwortlich.

Ziel der Morgenstadt-Werkstatt ist es die Ideen, Fragestellungen und Projekte der Einzelnen in die Werkstatt einzubinden, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, Partner zu finden und Impulse zu senden. Sie dient als eine neue Art der Plattform, um  Herausforderungen für die zukunftsfähige Stadt von morgen gemeinsam disziplinarisch zu meistern. Wolfgang Frey konnte mit seinem Kurzvortrag einen Teil dieser Plattform mitgestalten, prägen und formen. Er gab den Mitwirkenden wichtige Anhaltspunkte und Denkanstöße mit auf ihren Weg um bereits heute die Lösungen von morgen gemeinsam vorauszudenken.