Wolfgang Frey auf der bezev-Tagung in Berlin26.06.17

Die Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. (kurz: bezev) setzt sich für die gleichberechtigte Beteiligung von Menschen mit Behinderung als Menschenrecht, fördert und unterstützt die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderung in inklusiven Entwicklungsprozessen.

Im Rahmen des Themas „Nachhaltige Stadtentwicklung barrierefrei und inklusiv umsetzen“ veranstaltete die bezev am 26. Juni 2017 in Berlin eine Tagung.  Die Tagung greift die Ergebnisse der New Urban Agenda auf, die in Quito im Oktober 2016 auf der HABITAT III-Konferenz verabschiedet worden ist. Neben der Vorstellung deutscher beispielhafter Projekte liegt der Schwerpunkt der Tagung im Bereich der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit. Geladen waren Organisationen der staatlichen und nichtstaatlichen Entwicklungszusammenarbeit, Organisationen von und für Menschen mit Behinderung, der Bereich Architektur und Stadtplanung, Wissenschaft und Politik.

Wolfgang Frey stellte in seinem Vortrag „Integration und Inklusion in einer Smart Living Community“ das beispielhafte Projekt Heidelberg Village vor. Nicht nur ist die Implementierung innovativer Technologien in Bauprojekten wichtig, sondern vielmehr die Identifikation der heterogenen Bewohnerschaft zu ihrem Stadtraum mittels gezielter Sozialraummoderation.

In allen Bauprojekten der Frey Gruppe, wie auch im Heidelberg Village, ist die pro scholare GmbH für die Vermietung, die soziale Durchmischung der Bewohnerstruktur und faire Mietpreise verantwortlich. Alle Bewohner finden konkrete Ansprechpartner für ihre Fragen und Probleme. Konflikte werden gemeinsam gelöst. Inklusion und Integration werden durch Aktionen wie z.B. Grillabende in der Nachbarschaft gefördert. Die Bewohner der Projekte der Frey Gruppe bringen sich aktiv mit ein und bekommen das Gefühl Teil des Ganzen zu sein.