Stadtentwicklung

Renaturierung und Stadtentwicklung in der Kubuqi-Wüste

26.07.19

Die Frey Gruppe kooperiert mit der Elion Resources Group bei der Renaturierung, Urbarmachung und Besiedlung der Kubiqi-Wüste in der Inneren Mongolei im Norden Chinas

Die Elion Group wurde 1988 in einer Saltern in Kubuqi, einer der Wüsten Chinas, gegründet und entwickelte sich später zu einem nationalen Unternehmen mit dem Ziel, Landzerstörung zu verhindern und Wüste in fruchtbare Landschaften und Städte zu verwandeln. Im Rahmen ihres Engagements gegen Bodendegradation und für die Umwandlung von Wüsten in bewohnbares Land hat die Elion Resources Group das Kubuqi-Modell zur Wiederherstellung einer intakten Umwelt in der Kubuqi-Wüste entwickelt. Die Errungenschaften von Elion wurden bereits durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen und dem Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung anerkannt und werden darüber hinaus vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping unterstützt.

Inzwischen wurden mehr als 6.000 km² wüste Landfläche nutzbar gemacht, wodurch die Bindung von 15,4 Millionen Tonnen Kohlenstoff erreicht, 18,3 Millionen Tonnen Sauerstoff produziert, die Erhaltung der Wasserressourcen verbessert und mehr 100.000 Menschen aus der Armut befreit werden konnten. Derzeit dehnt das Unternehmen seine geschäftlichen Aktivitäten auf weitere Bereiche im Zusammenhang mit dem Umweltschutz aus. Mit der Renaturierung der Wüste entsteht auf zuvor unbewohnbarem Gebiet ein neuer, qualitativ hochwertiger Lebensraum, der durch landwirtschaftliche Nutzung vielen Menschen die Möglichkeit geben wird, selbst für ihr Auskommen zu sorgen. Darüber hinaus erfordert die Urbarmachung der vormaligen Wüste neuen Wohnraum in Form von Siedlungen und Städten. Zur Planung und Entwicklung dieser neu entstehenden Lebensräume wird die Frey Gruppe ihre Kooperation mit der Elion Group nun in großem Maßstab fortsetzen und ausbauen.

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Passivhaus Stadtsanierung in Zhuhai

10.10.18

Ein Pionierprojekt der Passivhaus-Sanierung in subtropischen Klimazonen

In der südchinesischen Stadt Zhuhai findet zum ersten Mal eine umfangreiche Sanierung nach Passivhausstandart statt, die sich den Herausforderungen des subtropischen Klimas stellt. Das Projekt in Zhuhai wird federführend vom deutschen Architekturbüro Frey Architekten entwickelt und durchgeführt.

Das preisgekrönte Konzept ist hinsichtlich der innovativ-nachhaltigen Technologie, Ökologie und Ökonomie ein Pionierprojekt mit weltweitem Ausmaß im Bereich Passivhaus-Sanierung in warmgemäßigten Zonen. Das dicht besiedelte Wohn- und Gewerbegebiet für die Sanierung umfasst 8,6 Hektar. Bei der Sanierung werden insgesamt 24 nachhaltige Technologien eingesetzt.

Vergleich vor und nach der Sanierung

Angesichts der lokalen Klimaverhältnisse spielt der hohe Kühlung- und Entfeuchtungsbedarf (verglichen zum geringen Heizwärmebedarf) eine überwiegende Rolle. Auf diese Weise werden die Bestandsgebäude energetisch nach dem sogenannten „Vier-Stufen-Schutz-Prinzip“ renoviert, woraus sich folgende Strategien für Energieeffizenz der passiven Kühlung ergeben:

  1. Gut verschattende Vorhangfassade, die direkte Sonneneinstrahlung isoliert und den Stromverbrauch der Klimaanlage reduziert;
  2. Gewährleistung der thermischen Behaglichkeit im Innenraum durch Wärmeisolierung und Kältespeicherung der Außenhülle;
  3. Nachtkühlung durch natürliche Lüftung;
  4. Wärmespeichernde Konstruktion der inneren Oberfläche, die die tagsüber produzierte Wärme ausgleichen zu kann.

Folgende passive Techniken werden angewendet:

  • Natürliche Lüftung im Innenhof, die Wärme aus den Innenräumen entzieht;
  • Einsatz von WRG- und Entfeuchtungskomponenten bei den Lüftungsgeräten;
  • Wärmepumpe im Erdreich, Wasser als Medium;
  • Low-E-Fenster mit 2-Scheiben-Verglasung und Wärmeleitfähigkeit um 2.0 W/(m2·K);
  • Wärmereflektierende Baumaterialien bei der Außenhülle;
  • Begrünung der Fassade und auf dem Dach zur Wärmeisolierung und Verschattung;
  • LED-Beleuchtungen

Eine Photovoltaik-Anlage mit 252 kW wurde installiert, die den Großteil des Stromverbrauchs von Beleuchtung, Lüftung, Wohnen usw. abdeckte. Zum Einsatz kommen ebenfalls 30 Windkraft-Energieerzeuger, um die lokal gegebenen Klima-/Energieressourcen auszunutzen. Nach der Integration dieser Maßnahmen hat sich das Kühl- und Entfeuchtungsbedarf um 50%, der Strombedarf um 539.000 kWh und der Primärenergiebedarf entsprechend um 60% pro Jahr reduziert.

Mithilfe der Fassadenbegrünung, den Wasserreinigungsgeräten und des Überwachungssystems werden täglich rund 300 – 525 m3 Abwasser erneuert. Das Regenwasser aus Gebäuden und Straßen werden durch wasserdurchlässige Platten gefiltert und von den Pflanzen gespeichert zur Wiederverwendung.

Die Auswirkungen der Sanierungsmaßnahmen zusammengefasst:

  • Die CO2-Emmission reduziert sich um 60% (entspricht 280t pro Jahr);
  • 47% des gesamten Strombedarfs werden abgedeckt durch 1.590 m2 PV-Module, die 254.000 kWh Strom jährlich erzeugen;
  • Die jährlichen Betriebskosten verringern sich um 517.000 CNY mit einer Amortisationsdauer von 19 Jahren.
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Heidelberg Village – „Living Community“

09.10.18

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Nachhaltige Architektur in einem vitalen Stadtquartier

Der Ausbau des Heidelberger Stadtteils Bahnstadt geht weiterhin zügig voran. Mit dem Heidelberg Village – „Living Community“ entsteht 2015 hier ein neues Stadtquartier, das auf einer Gesamtfläche von 15.000 Quadratmetern Wohnnutzung und Gewerbe vereint.

162 Wohneinheiten werden in diesem besonderen Quartiersteil entstehen, der gleichermaßen durch seinen bautechnischen Facettenreichtum wie durch seinen inhaltlichen und gesellschaftlichen Modellcharakter als nachhaltiger Lebensraum überzeugen will. Auf rund 15.000 Quadratmetern sollen in diesem besonderen Quartiersteil zwei Gebäude entstehen, die gleichermaßen durch ihren bautechnischen Facettenreichtum sowie durch die inhaltlichen und gesellschaftlichen Modellcharakter als nachhaltiger Lebensraum überzeugen kann. Im westlichen Teil des Grundstücks ist ein fünfgeschossiges Gebäude vorgesehen, das partiell achtgeschossig ausgeführt wird. Östlich schließt sich ein weiteres, durchgehend fünfgeschossiges Gebäude an. Beide Gebäude sind durchgängig barrierefrei.

Lebenswerte Vielfalt

Eine möglichst große Vielfalt an Bewohnern soll in den Wohn- und Lebenswelten des Heidelberg Village eine Heimat finden. Frey Architekten sind davon überzeugt, dass eine solche Vielfalt der Bewohnerschaft das Quartier langfristig attraktiv und vital machen wird. So reicht der Wohnungsmix vom Ein-Zimmer-Appartement bis zur großzügigen Stadtwohnung, die den Ansprüchen eines Vier- bis Fünf- Personenhaushalts entspricht. Alle Wohnungen werden schwellen- beziehungsweise barrierefrei zugänglich sein und über einen eigenen Balkon verfügen.

„Das Heidelberg Village folgt konsequent dem Gedanken einer nachhaltigen Stadtplanung und Architektur, sowohl in sozialer Hinsicht als auch unter Umweltgesichtspunkten“, erklärt Architekt Wolfgang Frey vom für die Planung verantwortlichen Architekturbüro Frey Architekten aus Freiburg. „Die Konzeption des Heidelberg Village zielt bewusst darauf ab, eine heterogene Nachbarschaft anzuziehen und hierdurch ein vitales heimatbezogenes Quartierleben mit vielen sozialen Kontakten zu schaffen.“

Neue Heimat in urbanem Umfeld

Für eine aktive Nachbarschaft in einem lebenswerten Umfeld wird es zahlreiche Begegnungsräume geben wie ein Café, kleine Geschäftseinheiten, Spielplätze, Dachgärten und ein Quartiersforum als zentralem Treffpunkt. Der innovative Modellcharakter des Heidelberg Village begründet sich auch in der dauerhaften Organisation und Moderation der nachbarschaftlichen Aktivitäten durch professionelle Quartiermanager. Wolfgang Frey betont, dass gerade die professionelle Moderation der Vielfaltsgemeinschaft eines neuen Stadtquartiers der Schlüssel zu einer gelingenden Nachbarschaft sei.

Eine weitere Besonderheit des Heidelberg Village wird das weitgefächerte Angebot moderner Service, Pflege- und Betreuungsleistungen sein, das unter anderem professionelle Betreuung- und Pflegeangebote bietet. Den unterschiedlichen Bedürfnissen von Familien, älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung wird so haushaltsnah Rechnung getragen.

Grüne Oase mit nachhaltiger Architektur

Der zukunftsausgerichtete nachhaltige Architektur-Ansatz des Heidelberg Village findet sich auch in der systematischen Weiterentwicklung des „Passivhausstandards“ durch das Büro von Architekt Wolfgang Frey wieder. Moderne Photovoltaik und Lüftungssysteme machen das „Heidelberg Village“ zum innovativen Aushängeschild in der Bahnstadt. Eine begrünte Doppel-Fassade, „vertikale Gärten“ als grüne Tore in den Eingangsbereichen der Gebäude sowie halböffentliche Dachgärten schaffen den Charakter einer grünen Oase und lassen mitten in der Stadt ein ausgeglichenes Mikroklima entstehen.

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Smart Green Tower

22.08.16

Offizielle Website von Smart Green Tower >>


Das Wohn- und Geschäftshochhaus als solare Energiezelle für die Stadt

Der erste Smart Green Tower wird ab 2017 in Freiburg realisiert. Es handelt sich dabei um ein Leuchtturmprojekt von Frey Architekten mit der Siemens AG, dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme und lokalen Partnern wie dem Batteriehersteller ads-tec GmbH, dem Energieversorger badenova und der städtischen Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM).

Bei der Planung des Smart Green Towers weichen Frey Architekten bewusst von gängiger Standardarchitekturästhetik ab und setzen auf ein Gebäude, dessen äußere Erscheinung die energetische Gesamtkonzeption sichtbar werden lässt. Das Gebäude erhält eine aktive Gebäudehülle aus Glas/Glas-Photovoltaik-Modulen mit Hochleistungszellen. Dadurch wird einerseits die Verschattung zur Reduzierung des solaren Wärmeeintrags erreicht und andererseits eine Energie-Gebäudehülle geschaffen, die über eine viertel Million kWh erneuerbaren Stroms am und durch das Gebäude selbst erzeugt.

Im Freiburger Pilotprojekt werden die Photovoltaikzellen von der dort ansässigen Firma SI Module geliefert. Die PV-Module bestehen aus monokristallinen Perc-Zellen mit multi Busbar-Technologie der neusten Generation und erreichen eine Zelleffizienz von über 21%.

Der jährliche CO2-Austoß wird um über 160 Tonnen pro Jahr reduziert. Zur optimalen Integration der Fassadengestaltung wird hierfür ein neuartiges Verschaltungssystem mit Leistungsoptimierern entwickelt. Diese Elektrifizierung zukünftiger Gebäude trägt enorm zum Klimaschutz und der Reinhaltung unserer Städte bei.

Das neuartige Energiekonzept basiert im Wesentlichen auf folgenden Aspekten:

  • Eigenstromproduktion bis zu 400 kWp
  • Batteriespeicher in Megawattklasse
  • Einbindung der Energie in ein Smart Grid
  • Energie-Lastspitzen werden ausgeglichen
  • Stabilisierung und Entlastung des Versorgungsnetzes

Da die Energieerzeugung des Gebäudes zu bestimmten Zeiten über den Eigenbedarf hinausgeht, wird eine flexible interne Energiespeicherung in großer Dimension (Lithium-Ionen-Batterie in der Megawattklasse) eingesetzt mit der Fähigkeit, weitere regenerative Energieerzeuger und -nutzer im Stadtteil zu integrieren. Der Smart Green Tower dient auf diese Weise als „Energiemanager“: Die Energieversorgung und -bereitstellung wird erstmals für Sektorenkoppelung (Strom-Wärme-eMobilität) möglich gemacht.

Von Green City zur Smart Green City

Im Projekt werden modernste Speichersysteme auf Basis von Lithium-Ionen-Technologie eingesetzt und ihr Betrieb durch das Energiemanagement-System von Siemens gesteuert. Die hochflexible und dynamische Ansteuerung der Zellen ist im Bereich der Speichertechnologie einzigartig und ermöglicht insbesondere in Kombination mit Erzeugung erneuerbarer Energien eine ideale Plattform zur Erforschung und Weiterentwicklung. Dies betrifft sowohl Aspekte der Optimierung von Energieverbrauch im Gebäude als auch die Entwicklung von smarten Stadtteilen.

Die Vision: Ein solcher Verband aus mehreren intelligenten Objekten arbeitet optimal zusammen in einem intelligenten Netz und bildet so die Basis für neuartige Stadtteilkonzepte, in denen verschiedene Smart Energy Buildings sinnvoll miteinander kommunizieren – der Smart Energy District. Diese Idee führt zu dem Leitbild einer Smart Energy City, in der Smart Energy Quartiere zu einem städtischen Verbund zusammenwachsen.

Siemens

Interview mit Wolfgang Frey über den Smart Green Tower (deutsch / englisch):

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Heidelberg Village – „Living Community“

22.08.16

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Nachhaltige Architektur in einem vitalen Stadtquartier

Der Ausbau des Heidelberger Stadtteils Bahnstadt geht weiterhin zügig voran. Mit dem Heidelberg Village – „Living Community“ entsteht 2015 hier ein neues Stadtquartier, das auf einer Gesamtfläche von 15.000 Quadratmetern Wohnnutzung und Gewerbe vereint.

162 Wohneinheiten werden in diesem besonderen Quartiersteil entstehen, der gleichermaßen durch seinen bautechnischen Facettenreichtum wie durch seinen inhaltlichen und gesellschaftlichen Modellcharakter als nachhaltiger Lebensraum überzeugen will. Auf rund 15.000 Quadratmetern sollen in diesem besonderen Quartiersteil zwei Gebäude entstehen, die gleichermaßen durch ihren bautechnischen Facettenreichtum sowie durch die inhaltlichen und gesellschaftlichen Modellcharakter als nachhaltiger Lebensraum überzeugen kann. Im westlichen Teil des Grundstücks ist ein fünfgeschossiges Gebäude vorgesehen, das partiell achtgeschossig ausgeführt wird. Östlich schließt sich ein weiteres, durchgehend fünfgeschossiges Gebäude an. Beide Gebäude sind durchgängig barrierefrei.

Lebenswerte Vielfalt

Eine möglichst große Vielfalt an Bewohnern soll in den Wohn- und Lebenswelten des Heidelberg Village eine Heimat finden. Frey Architekten sind davon überzeugt, dass eine solche Vielfalt der Bewohnerschaft das Quartier langfristig attraktiv und vital machen wird. So reicht der Wohnungsmix vom Ein-Zimmer-Appartement bis zur großzügigen Stadtwohnung, die den Ansprüchen eines Vier- bis Fünf- Personenhaushalts entspricht. Alle Wohnungen werden schwellen- beziehungsweise barrierefrei zugänglich sein und über einen eigenen Balkon verfügen. Die Bewohnerschaft wird sowohl Wohnungseigentümer umfassen, als auch Mieter, die in einem urbanen Quartier leben möchten.

„Das Heidelberg Village folgt konsequent dem Gedanken einer nachhaltigen Stadtplanung und Architektur, sowohl in sozialer Hinsicht als auch unter Umweltgesichtspunkten“, erklärt Architekt Wolfgang Frey vom für die Planung verantwortlichen Architekturbüro Frey Architekten aus Freiburg. „Die Konzeption des Heidelberg Village zielt bewusst darauf ab, eine heterogene Nachbarschaft anzuziehen und hierdurch ein vitales heimatbezogenes Quartierleben mit vielen sozialen Kontakten zu schaffen.“

Neue Heimat in urbanem Umfeld

Für eine aktive Nachbarschaft in einem lebenswerten Umfeld wird es zahlreiche Begegnungsräume geben wie ein Café, kleine Geschäftseinheiten, Spielplätze, Dachgärten und ein Quartiersforum als zentralem Treffpunkt. Der innovative Modellcharakter des Heidelberg Village begründet sich auch in der dauerhaften Organisation und Moderation der nachbarschaftlichen Aktivitäten durch professionelle Quartiermanager. Wolfgang Frey betont, dass gerade die professionelle Moderation der Vielfaltsgemeinschaft eines neuen Stadtquartiers der Schlüssel zu einer gelingenden Nachbarschaft sei.

Eine weitere Besonderheit des Heidelberg Village wird das weitgefächerte Angebot moderner Service, Pflege- und Betreuungsleistungen sein, das unter anderem professionelle Betreuung- und Pflegeangebote bietet. Den unterschiedlichen Bedürfnissen von Familien, älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung wird so haushaltsnah Rechnung getragen.

Grüne Oase mit nachhaltiger Architektur

Der zukunftsausgerichtete nachhaltige Architektur-Ansatz des Heidelberg Village findet sich auch in der systematischen Weiterentwicklung des „Passivhausstandards“ durch das Büro von Architekt Wolfgang Frey wieder. Moderne Photovoltaik und Lüftungssysteme machen das „Heidelberg Village“ zum innovativen Aushängeschild in der Bahnstadt. Eine begrünte Doppel-Fassade, „vertikale Gärten“ als grüne Tore in den Eingangsbereichen der Gebäude sowie halböffentliche Dachgärten schaffen den Charakter einer grünen Oase und lassen mitten in der Stadt ein ausgeglichenes Mikroklima entstehen.

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Planung: „Baicaopo“ Wohnquartier

22.08.16

Das Projekt folgt dem Motto der chinesischen Stadtplanung für den „Aufbau der schönen Dörfer“. Es sieht eine rundum Sanierung und teils Neubau vorhandener Dörfer vor, deren Altbestände von schlechtem Bauzustand sind und einen Mangel an Infrastruktur aufweisen.

Das „Baicaopo“-Wohnquartier ist im britischen Stil gestaltet und liegt im Stadtteil Yuci von Jinzhong. Hier entsteht ein stadtnahes und ökologisches Wohnquartier mit hoher Lebensqualität.
Die Lage und Landschaft des Baugebiets sind vielfältig: Es liegt von Westen nach Osten im Hang und ist von Feldern und Bergen umgegeben. Im Osten sind Täler und Bergrücken zu sehen, die das Gebiet zu einem natürlichen Erholungsort machen.

Das Wohnquartier ist ein Immobilienprojekt, das weite Aspekte und vielerlei Interessen abdeckt. Einerseits soll dem Bauträger der Immobilienwert maximal garantiert werden, andererseits soll es die Wertvorstellung und Besonderheit der Bauplanung widerspiegeln. Das Quartier ist eine perfekte Mischung aus Natur und europäischem Flair.

Es wird wie folgt klassifiziert:

1. Premiumviertel: hier entstehen Doppelhäuser von jeweils 420 qm und alleinstehende Villen von rund 800 qm. Im Premiumviertel werden die vorhandenen geographischen Lagen und Landschaften benutzt, die Begrünungsfläche vergrößert und die Wohndichte reduziert. Dadurch wird eine Wertmaximierung erzielt.

2. Mittelklasseviertel: hier sind Einzelhäuser mit Garten und Reihenhäuser geplant. Es stellt die größte Kapazität dar.

3. Gemeinnützliche Häuser: hier werden mehrstöckige Häuser gebaut, um den Bedarf der Wiederansiedlung zu decken. Obgleich die Wohndichte hier höher ist, wird dies durch großzügige Grünanlagen zwischen den Häusergruppen wieder ausgeglichen. Die Straßenführung und die Häuserplatzierung sind den Terraineigenschaften angepasst.

Generell ist das Ziel die ursprüngliche Landschaft so wenig wie möglich zu verändern. Die Lage und Ausrichtungen aller Häuser werden so weit optimiert, um stets eine schöne Aussicht auf die Umgebung zu bieten.

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