Wohnen

Pflegewohngruppe Adlergarten

17.08.16

Die Pflegewohngruppe Adlergarten ist eine notwendige Ergänzung zum Schwanenhof, um äußerst pflegebedürftigen Menschen in hohem Alter einen würdevolle Lebensabend zu ermöglichen.

Das hierzu entwickelte Konzept der Wohngruppe erlaubt es zehn bis zwölf Menschen, die in Einzelzimmern wohnen, je nach persönlicher Befindlichkeit am Tagesgeschehen im gemeinsamen Wohnzimmer und in der Wohnküche teilzunehmen.

Die im Obergeschoss eingerichtete Praxis für Ergotherapie, die sich insbesondere um Kinder mit ADS-Syndrom kümmert, und die barrierefreien Wohnungen sorgen dafür, dass das Haus immer Ziel von unterschiedlichen Besuchern ist.

Das Gebäude beinhaltet drei Stockwerke und den Keller. Im Erdgeschoss lebt eine Wohngruppe für Pflegebedürftige und demenziell erkrankte Menschen. Im Ober- und Dachgeschoss befinden eine Ergotherapie Praxis und fünf seniorengerechte Wohnungen.

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Integrative Studentenwohnanlage

17.08.16

In der Universitätsstadt Freiburg gibt es leider zu wenige Wohnungen für Studenten. Durch den Wohnungsmangel sind die Mietpreise in den letzten Jahren stetig gestiegen.

Das Ziel mit der Studentenwohnanlage war es, möblierte Apartments zu bezahlbaren 250 Euro anzubieten. Die Monatsmiete als verfügbare Refinanzierungssumme ergab die avisierten Baukosten und diese wiederum die realisierbaren Wohnflächen der Apartments je Bewohner.

Integratives Wohnen

Nicht nur Studenten bewohnen die Anlage, sondern auch Menschen aus unterschiedlichen Verhältnissen: Eine junge Familie mit Kind, eine alleinerziehende Mutter zweier Kinder, Ingenieure auf Montage, ein Rentnerehepaar, das viel auf Reisen ist, und viele andere. Überall eröffnet die Architektur des Gebäudes Möglichkeiten, sich zu begegnen und ins Gespräch zu kommen. Für zugezogene Studenten bietet die Anlage Möglichkeiten für neue Kontakte. Auf diese Weise bilden sich Bekanntschaften und jeder kann sich wahrgenommen fühlen.

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Seniorenwohnanlage „Wohnen ist Leben“

17.08.16

Die Planung der Wohnanlage Bahlingen reicht bis in das Jahr 1999 zurück. Damals wurde festgestellt, dass für sämtliche Generationen innerhalb der Gemeinde Bahlingen die Anforderungen erfüllt sind – mit Ausnahme von den Seniorinnen und Senioren.

Integratives Wohnen

„Wohnen ist Leben” ist der Leitsatz dieses integrativen Wohnmodells. 65 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Pflegeinstitutionen arbeiten in der Anlage, deren eigentlicher Zweck es ist, lebenswerten Lebensraum für die in der Mobilität eingeschränkten Menschen zu schaffen.

32 zum Teil schwerstpflegebedürftige Menschen leben im Erdgeschoss. Im Ober- und Dachgeschoss wohnen Senioren in 18 barrierefreien Wohnungen und Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen. In der Wohnanlage ist auch ein Streichelzoo mit Ziegen, Schafen, Hasen und Meerschweinchen untergebracht.

Energieautark bauen

Das Gebäude ist energieautark. Das Brauchwasser wird ausschließlich regenerativ mit Erdwärmeheizung und Holzpellets-Heizung betrieben. Die Nennleistung der Photovoltaikanlage ist höher als der Gesamtstromanschlusswert des Gebäudes.

Finanzierungsmodell: Public Private Partnership

Besonderheit dieser Anlage ist die Finanzierung nach dem PPP-Modell (Public-Private-Partnership).

Nach diesem Finanzierungsmodell wird privates Kapital gewonnen, das durch die kommunale Sicherheit niedrig verzinst ist und die Finanzierung einer solchen Anlage ermöglicht. Ausgehend davon, dass eine Privatperson ein solches Projekt kostengünstiger realisieren kann, wird damit neues Potential für die Schaffung von Gemeinaufgaben gewonnen. Bei diesem Gebäude wird als Anschubfinanzierung seitens der Gemeinde Bahlingen einen bestimmten Betrag und das Grundstück zur Verfügung gestellt. Der Investor verantwortet wiederum die gesamte Baufinanzierung und Instandhaltung auf 30 Jahre.

Website des ASB Seniorenpflegeheims

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Tulpenhaus

17.08.16

Ökologisches Bauen mit innovativer Ästhetik

Beim sogenannten Tulpenhaus handelt es sich um ökologisches Holzhaus mit wohngesunden Baustoffen – errichtet in einer modernen innovativen Ästhetischen Form. Das viergeschossige Mehrfamilienhaus in reiner massiver Holzbauweise wurde auf der Weltausstellung in China (Expo 2010) einem internationalen Publikum vorgestellt. Beim Tulpenhaus gelingt durch die Wiederbelebung einer urtümlichen Bautechnik die wirtschaftliche Umsetzung eines anspruchsvollen Designs.

Das Highlight dieses Hauses ist seine ungewöhnliche Dachkonstruktion, die an eine aufgehende Tulpenblüte erinnert. Die sich zum Dachfirst geschachtelten Dachebenen erscheinen wie einzelne im Wind geschwungene Blütenblätter. Diese Konstruktion führt dazu, dass das Gebäude sich in die Landschaft der kleinteiligen Kaiserstühler Weinbergterrassen einschmiegt. So komplex diese Konstruktion für den Betrachter wirkt, basiert sie doch in Wirklichkeit auf einer uralten handwerkstechnischen Bauweise.

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Einfamilienhaus durchgängig ökologisch

17.08.16

Das Einfamilienhaus in Bad Rothenfelde ist ein konsequent ökologisches Haus. Das Baumaterial besteht ausschließlich aus nachwachsenden und baubiologisch unbedenklichen Rohstoffen. Für die Beheizung des Hauses ist eine Wärmepumpe vorgesehen. Da zum Zeitpunkt des Baus die Wärmepumpen-Technik noch unerprobt war, kam zur Ergänzung ein Holzfeststoffofen zum Einsatz. Das Dach dient größtenteils als Trägerfläche für Solarkollektoren, während die verbleibende Fläche mit Gründachvegetation bedeckt ist. Das dadurch, unter den großzügig überdachten Freibereichen, entstehende Mikroklima sorgt zu allen Jahreszeiten für einen wohltuenden Klimaausgleich.

Gründachvegetation

Die Süddachfläche wurde neben der Solaranlage genauso begrünt wie die nach Norden weisende Dachfläche. Im Laufe der Zeit hat die Natur auf den beiden Dachseiten vollständig andere Vegetationen entwickelt, die ideal mit den bautechnischen Anforderungen harmonieren.

Auf der Süddachfläche hat sich eine Sedum-Kräuter-Trockenvegetation entwickelt, die ganzjährig die Erwärmung durch die Sonne aufnimmt. Die Nordseite ist von einem Bewuchs umhüllt, der ganzjährig als erhöhte Wärmedämmung dabei unterstützt den Wärmeabfluss aus dem Gebäude zu reduzieren.

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Seniorenwohnanlage in Adelberg

15.08.16

Als Schwesterprojekt zum Schwanenhof bildet die Wohnanlage in der Gemeinde Adelberg einen neuen Ortsmittelpunkt.

Im Gebäude sind betreute Seniorenwohnungen, frei nutzbare Wohnungen, die örtliche Bank, Begegnungsräume der Kirche, Bürgerbüro, Fotostudio und ein nach Feng Shui eingerichteter Friseursalon untergebracht.

Den täglichen Einkaufsbedarf deckt ein Drogeriemarkt, der dem Haupteingang etagenversetzt gegenüber liegt.
So gelingt die Belebung des Ortes, ohne die Bewohner zu stören. Die Wärme- und Elektroversorgung wird – wie im Schwanenhof – hausintern über eine Kraftwärmekopplung bereitgestellt.

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